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Alexandroupolis

Alexandroupolis, eine Stadt mit einem klangvollen Namen, den sie keinem geringeren als König Alexander zu verdanken hat. Sie befindet sich ganz im Nordosten des Landes und ist die Hauptstadt der Region Thrakien, einer touristisch noch wenig erschlossenen Gegend. Wer hier Urlaub macht, der kann noch einen Teil des ursprünglichen Griechenlands kennen lernen. Die Hafenstadt Alexandroupolis hat etwa 60 000 Einwohner und ist somit immerhin die zweitgrößte Stadt im Norden Griechenlands. Da Alexandroupolis eine Hafenstadt ist, wundert es kaum, dass der Handel hier schon immer eine wichtige Rolle gespielt hat. Auf dem Basar, der hier regelmäßig stattfindet, bekommt man eine schier unglaubliche Vielfalt an typisch griechischen Dingen angeboten. Wenn man sich in dieses bunte Marktreiben hineinstürzt und man etwas gefunden hat, das einem gefällt, dann sollte man auf jeden Fall versuchen zu Handeln. Da es sich bei dieser Region mit ihrer Hauptstadt Alexandroupolis wie schon gesagt, mehr oder weniger, noch um einen touristischen Geheimtipp handelt, findet man auch in den Geschäften der Stadt kaum "ausländische" Dinge. Das ist aber in sofern schön, als das man sich hier als Tourist völlig auf die Kultur dieses Landes einstellen kann. Man bekommt hier in den Geschäften noch typisch griechische Dinge zu kaufen und nicht diese für Touristen extra angefertigten Souvenirs, die eher auf Klischees als auf echter Tradition beruhen. Und auch bei den Essgewohnheiten muss man sich hier weitestgehend auf die landestypische Küche einstellen. Aber wer fährt auch schon nach Griechenland um dort Schnitzel zu essen? Wenn man schon Urlaub in einem mediterranen Land wie diesem macht, dann sollte man auf jeden Fall auch die kulinarischen Besonderheiten dieses Landes kennen lernen. Und beim Thema Essen kommt man in einer Hafenstadt wie Alexandroupolis selbstverständlich ganz automatisch auf diverse Fischspezialitäten zu sprechen. Die besten Restaurants und Fischtavernen findet man daher auch direkt am Hafen. Die Qualität der Speisen ist hier außerordentlich gut und die Auswahl an frischen Fischgerichten ist groß.

Seine Abende in Alexandroupolis kann man gut in einem der zahlreichen Nachtclubs, Bars und Musikcafés verbringen. Wer seinen Abend lieber etwas ruhiger verbringen möchte und sich, bei dem einen oder anderen Gläschen Ouzo, mit seinen Freunden unterhalten möchte, der geht am besten in eine der so genannten Ouzerien. Auch tagsüber sitzt man gerne in einer der Tavernen oder Cafés zusammen und beobachtet die Leute und das bunte Treiben auf den Straßen und Plätzen. Für einen Bade- und Strandurlaub ist Alexandroupolis selber nicht besonders geeignet. Zuerst einmal ist am Hafen der Stadt immer reichlich Betrieb, so dass das Baden doch eine eher gefährliche, denn entspannende Aktivität ist. Und auch die Miesmuschelbänke vor der Küste von Alexandroupolis würden ein ungestörtes Badevergnügen doch erheblich trüben. Wer möchte sich schon Baden die Füße aufschneiden! Was die Wasserqualität vor der Küste Alexandroupolis angeht, wäre das Baden aber vollkommen unbedenklich möglich. Wer aber dennoch nicht auf einen Tag im Wasser verzichten will, der kann von Alexandroupolis aus, mit einer Fähre einen Tagesausflug auf eine der gegenüberliegenden Inseln machen. Trotz der Tatsache, dass sich die Stadt noch nicht all zu sehr auf Touristen eingestellt hat, findet man hier eine Menge Übernachtungsmöglichkeiten. Neben Hotels in verschiedenen Kategorien befindet sich hier auch einen Campingplatz. Es ist also für jeden Geldbeutel etwas dabei. Ohnehin sind die Preise für eine Unterkunft in dieser Gegend nicht mit denen der hauptsächlichen Touristenziele in Griechenland zu vergleichen.

Alexandroupolis kann seine Gäste leider nicht mit großartigen Sehenswürdigkeiten locken oder mit riesigen Events aufwarten. Die größte Attraktion dürfte hier tatsächlich der Leuchtturm am Hafen sein. Allerdings findet man als Tourist hier noch ein Stückchen wirkliches Griechenland, mit all seinen typischen Gegebenheiten. Eben Griechenland pur!